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Sehenswertes in und bei Iffeldorf

Neben seiner einzigartigen Lage an den Osterseen hat Iffeldorf auch kulturell reizvolle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ebenso sehenswert ist das Deichstetter Haus, dass seit Oktober 2016 als Rathaus und Bürgerzentrum genutzt wird.Und natürlich sind unsere beiden Kirchen immer einen Besuch wert.

Die Pfarrkirche St. Vitus

Frisch renoviert stellt sich St. Vitus dar; das kunsthistorische Juwel ist im Kern gotisch. Die ursprüngliche Kirche wurde bei dem verheerenden Großbrand von 1699 zerstört. Sofort begann man damals mit dem Wiederaufbau. Die Einweihung ist für 1708 belegt. Mitte des18. Jahrhunderts erfolgte die Rokoko-Innenausstattung.

Der zart, dezent gefasste Wessobrunner Stuck stammt von Franz Xaver Schmuzer (1713-1775), der auch die Dekorationen von Steingaden und Oberammergau schuf. Die ausgezeichneten Fresken von St.Vitus malte Johann Jakob Zeiller (1708-1783) aus Tirol, zu dessen Werken auch das Kuppelfresko der Klosterkirche in Ettal zählt.

Kapelle Maria im Heuwinkl

Eine Besonderheit ist die am Ostrand des Dorfes gelegene Heuwinklkapelle, eine Marienwallfahrtsstätte ersten Ranges. Die spätgotische Madonna stammt ursprünglich aus St.Vitus; sie wurde dann im 17. Jahrhundert in einer Eiche am Heuwinklberg aufgestellt. Da immer mehr Pilger kamen, wurde eine hölzerne Kapelle erbaut. Nachdem diese bald zu klein wurde, ließ das Kloster Wessobrunn die Barockkapelle errichten. 1701 wurde sie feierlich eingeweiht. Ihr Baumeister und Stuckator war Johann Schmuzer (1642-1701), ein Mann von überregionalem Ruf. 

Die Beliebtheit der Heuwinklkapelle und ihre Bedeutung für die Volksfrömmigkeit sind bis heute - nahezu - ungebrochen.

Das Deichstetterhaus, Bürgerzentrum und Rathaus

Unsere Osterseengemeinde hatte das Deichstetterhaus nach dem Tod des letzten Bewohners, Dr. Wilhelm Hörrmann, geerbt – mit der Auflage, es für gemeindliche oder kulturelle Zwecke zu verwenden. Relativ bald einigte sich der Gemeinderat, auf Vorschlag des Bürgermeister Hubert Kroiß darauf, das denkmalgeschützte Haus zum Rathaus umzubauen.

Das Haupthaus wurde durch einen gläsernen Bürgersaal mit der Remise verbunden. Es ist ein „kleines Schmuckstück“ entstanden, bei dem die Belange des Denkmalschutzes komplett erfüllt wurden und das trotzdem mit modernster Technik ausgestattet ist.